…Er tut sich schwer, gell?!

Es sind zwar noch knapp 2 Monate bis zum Beginn der Reise aber die Planungen laufen schon seit Dezember 2025. Diese mal will ich alles richtig machen und genug Lehrgeld hatte ich auch gezahlt. Ausserdem bin ich mittlerweile auch etwas erfahrener, was das Campen angeht, vor allem aber wie weit die Strecke in einem Kastenwagen wird!! Wie schon berichtet, scheiterten zwei Versuche zum Nordkap zu kommen bereits. Der erste Versuch als „Neucamper“ startete mit Fähre von Deutschland nach Oslo. Es waren 3 Wochen geplant…

Bevor es eng in Camper wurde, verbrachten wir zunächst wirklich schöne Tage in Oslo in einem kleinen Boutique Hotel im Stadtteil Briskeby, unweit vom Frognerpark.

Dann ging es „all the way up“ mit dem Camper Richtung Norden.

Wie gesagt, als „Neucamper“ habe ich die Strecke und Fahrdauer in einem Kastenwagen hoffnungslos unterschätzt. Anders als mit dem Motorrad kam man gefühlt und auch real gar nicht wirklich vorwärts. Am Ende mussten wir den Versuch, das Nordkap zu erreichen, aus Zeitgründen in Mon i Rana abbrechen. Also noch VOR dem Überqueren des Polarkreises war Schluss. Stattdessen ging es Richtung Schweden und von dort über Dänemark zurück nach Hause. Hier ein paar wenige Eindrücke der Reise… natürlich darf auch ein Foto von leeren Strassen mit Birken und Fichten nicht fehlen.

Irgendwo in Schweden

Viele Eindrücke haben wir auf der Reise mitgenommen. Einen „Ersatzwunsch“ habe ich mir allerdings in Südschweden erfüllen können. Im Originalset von „Kurt Wallander“ zu sitzen und „Polizeiarbeit“ vortäuschen. Ich mochte die Bücher an langen Winterabenden lesen oder deren Verfilmungen mit dem Schauspieler Krista Henriksson schauen. Aus dieser Zeit stammt auch das Set in einem kleinen Studio bei Ystad.

Filmset in Ystad
Ystad, feiner Ort!

Anschliessend ging es über die Øresundbrücke nach Kopenhagen weiter. Auch dort verbrachten wir schöne letzte Urlaubstage.

Trotz aller schönen Erinnerungen an diese Reise, eines ist nicht gelungen! Das Nordkap zu sehen und die Mitternachtssonne zu genießen…

Im nächsten Beitrag werde ich über die geplante Route 2026 und Stopps berichten. Bis dahin Euch eine schöne Zeit!

Ich hätte Euch hier gerne ein Lied zum Beitrag eingefügt, aber bei mir funktioniert das irgendwie nicht… Tipps werden gerne angenommen. Hört es einfach in Spotify „Losers“ von Post Mallon.

5 Antworten zu „…Er tut sich schwer, gell?!“

  1. Avatar von larsmanstandin
    larsmanstandin

    Polizeiarbeit vortäuschen, der Klassiker!

    Ja, es geht immer weiter und weiter dort oben, und dann sind es dorthin noch 200 Kilometer, und plötzlich nochmal 400, und dann hat man es immer noch nicht geschafft. Ich habe das Nordkap 2016 auf dem Motorrad eher zufällig erreicht, weil es goss, ich deshalb keine Pausen gemacht habe und Schweden plötzlich zuende war und es dann auch nicht mehr drauf ankam.

    Diesmal gelingt es!

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    1. …. vielleicht ist es genau das!! Es hat dich einfach wie zufällig dorthin geführt, statt es als Ziel zu setzen. Letztendlich zählen die Reiseeindrücke und natürlich die zahllosen Bäume auf dem Weg dorthin..! 😏

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      1. Avatar von larsmanstandin
        larsmanstandin

        Birken, Kiefern, Birken, Kiefern…

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  2. Am Arbeits(simulations)platz in Ystad fehlt nur noch die Schreibmaschine, der volle Aschenbecher und ein kleiner Umtrunk.

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    1. 😂😂 und seine 😎

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