9. Etappe -Nordkapp

Was für eine Fahrt bis hierher!! Ich ziehe voller Respekt den Hut vor ALLEN Radfahrern und Fahrerinnen, denen wir auf dem Weg begegnet sind bzw diese Tour machen. Teilweise nicht enden wollende Steigungen lösen rasante Abfahrten ab. Besonders die Tunnelfahrten sind nicht ungefährlich.
Als Motorradfan war ich auch etwas neidisch, wenn mich Konvois von BMW GS, KTM und selbst Harleys auf dem Weg zum Kapp überholten.
Doch ich möchte am Anfang der Etappe anfangen. Der gewählte Campingplatz mit „less moskitos“, ihr erinnert euch??!
Hier das Beweisvideo wie „less“ es dort zuging: 🙄
Bis ich mich entschlossen hatte, mir den Weg vom Camper bis zu den Duschen/Toiletten frei zu kämpfen, brauchte Überwindung und Zeit.
Als ich da war wusste ich, was mir die liebe Frau NICHT gesagt hatte. Nämlich dass ich norwegische Münzen für die Dusche brauche!! Die hatte ich weder dabei noch überhaupt. Also alles umsonst und ungeduscht weiter zum Kapp!
Am Abend vorher wurde, der vor dem Camper lauernden Insekten wegen, nicht gegrillt sondern im Camper gekocht.

Am Samstag, gegen 10 Uhr, ging es dann zur finalen Etappe bis zum Kapp. Die Landschaft auf dem Weg dorthin war spektakulär. Man kann das nicht in Bildern so festhalten, das muss man gesehen haben.



In Honnigsvåg gab es vor den letzten 40km noch einen kleinen Imbiss im Hafen. Betreiber sind zwei Deutsche 🙄 aber so ist es eben. Es gab friwche King Crabs und Lachs von den Lofoten.



Auf den letzten Kilometern wieder mal ein paar Rentiere….
Dann endlich das Ziel!







In der Nähe haben wir dann unser Nachtlager aufgeschlagen. Mit fantastischem Blick auf den Fjord versteht sich.
Habt einen schönen Abend. Ich gehe mit einem zufriedenen Lächeln ins Bett!

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