13. Etappe Richtung Nordkarelien

So ein Blick aus dem Bett ist im Winter bestimmt wunderschön. Lassen sich doch so herrlich die Nordlichter beobachten. So kurz hinter der Sommersonnenwende hingegen, kann es ohne Verdunklung schwieriger mit dem Einschlafen werden. Meine Frau hat sich gefühlt 2 Nächte in den Schlaf geweint 🤷♂️😬 ich hingegen hatte keine Probleme mit dem Schlaf.
Dennoch bin auch ich sehr froh, dass es nun endlich wieder weitergeht.
Wir haben den Regentag dennoch sinnvoll nutzen können. So stand ein ein Besuch im Arktikum an.

Die Stadt selbst bietet eher weniger architektonische Highlights. Kein Wunder, hat die Wehrmacht im 2. Weltkrieg doch nahezu 90% der Bausubstanz nach ihrem Abzug zerstört. Auch dieser Teil der Geschichte findet man im Völkermuseum von Lappland, welches auch im Arktikum einen Platz hat.
Am Vorabend sind wir einem Tipp des Hotelpersonals gefolgt und waren in einem Restaurant mit typisch regionaler Küche.



Am 09.07.26 haben wir dann Rovaniemi in Richtung Südosten auf der N 78 verlassen.
Endlich gab es wieder einsame Strassen, rechts und links von den bekannten Protagonisten Fichte, Birke und Kiefer gesäumt.

und weil es so schön ist gleich noch eins!!

Meine Frau nimmt diese Landschaft und Einsamkeit ganz anders wahr als ich. Während sie es langweilig findet und lieber hinten im Wagen Puzzle legt, erfüllt mich diese Landschaft nur mit Freude. Schon nach 15 Minuten spüre ich eine innere Ruhe und eine Art Glück. Ich kann verstehen, warum man hier gerne mit dem Fahrrad tourt. Ich ärgere mich, warum ich das nicht früher gemacht habe, wo meine Knochen noch in Ordnung waren. Das Erlebnis dieser Landschaft, die Einsamkeit, die wechselnden Gerüche, traumhaft schön.
Mittlerweile sind wir in Puolanka angekommen. Grill etc ist aufgebaut und der Platz nur ca. 20 Meter vom See entfernt.


Geangelt wird erst weiter südöstlich

Morgen geht es wieder weiter. Über Kajaani nach Juuka in Nordkarelien.
Lied des Tages:

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