Von Aalborg bis Heidenau-Niedersachsen

ich kam Heute früh genug von Aalborg weg, um mir ein wenig Zeit zu lassen und die westliche Route durch Dänemark zu wählen. Wie ihr oben schon erkennen könnt, bis Bremen bin ich nicht gekommen. Das lag an einem schweren Unfall vor mir beim BAB Dreieck zur A1 nach Bremen, der zu einer Vollsperrung führte und ich einige Umfahrungen in Kauf nehmen musste. Nicht schlimm… bin ja Pensionär und der Treff in Bremen muss eben etwas warten.

Eigentlich hatte ich auch noch vor im „Spießbürgerparadies“ der 70er, 80er – also Sankt Peter Ording einen Stopp zu Eierlikörtorte und Kaffe im Hotel Strandgut einzulegen…

Leute, was soll ich sagen, Hipster, Yogi‘s, Surfer, Italiener, Spanier, (Niederländer sowieso) UND dazu noch sind die Spießbürger zurück!! No Chance für einen Parklatz im Umkreis von 3 km… vollkommen überfüllt… also Kuchen beim Bäcker gekauft und Nespresso.. auch ok. Schön wäre es trotzdem gewesen… so musste eben der vor dem Aussterben bedrohte Aal daran glauben.





Ich liebe ja die norddeutsche Seele… fehlende Redseligkeit und Freundlichkeit wird durch Klarheit und Präzision in knapper Sprache kompensiert.
An der Tür der kleinen, privat geführten Räucherei stand: „ Kein Auskunftsbüro!!!“- ich wollte mir schon einen „Spass“ erlauben, wollte aber ja noch Fisch kaufen, also hab ich ihn mir verkniffen… viele haben dort oben ja auch noch Waffen, glaub ich. 😉 … Aale und Forelle waren definitiv viiiiiel günstiger als die paar Beine der Königskrabbe (zur Erinnerung… 500Gramm am Nordkap für schlappe 900 NOR) auf dem Luxusschiff eines hier sehr bekannten Radlers für sage und schreibe 1800 NOR die 500Gramm … da waren Aal und Co der Hering unter den Fischspeisen… wobei dem Hering geht es ja auch nicht mehr gut… na, ihr wisst was ich meine. Meine Gedanken waren Heute oft bei Herrn B. wie weit er wohl kommt? Wird er den Tagesschnitt von mind 100km pro Tag schaffen? Ich wünsche es ihm.
Das war es wieder von mir. Man liest mich erst wieder beim Kurztripp zur immer „offenen Tür“ in den Bergen 😬
Lied des Tages:

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